Aktuell viel diskutiert in Presse und Politik, wollen wir versuchen, uns einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der letzten Zeit zu verschaffen.

Die Emissionen des Gebäudebestands sollen bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 2018 reduziert werden – um die Pläne einzuhalten, bis 2050 treibhausneutral zu sein – dürfen zum heutigen Stand, ab 2026 offiziell keine Ölheizungen mehr installiert werden. Laut Umweltbundesamt müssten Verbote von Gasheizungen umgehend folgen, um die Pläne einhalten zu können. Was uns dann klimaneutral zum Heizen bleibt, sind: Wärmepumpen – Holz – Pellets und Solar, wobei hierbei aktuell Pelletkessel die Nase vorn haben. Im Vergleich zu einer alten Ölheizung liegt die Ersparnis bei 89 Prozent weniger CO2. Die Brennstoffe oder Energiequellen sollten jedoch immer auf das energetische Gesamtkonzept des Gebäudes ausgerichtet sein. Es macht also keinen Sinn, ein ungedämmtes Haus mit Holz zu beheizen, weil wir so viel von diesem Rohstoff gar nicht zur Verfügung haben. Im Sinne der Klimabilanz, dürfe auch nicht mehr Holz verbrannt werden, als wieder nachwächst. Auch Kombinationen in anderen Konstellationen sind denkbar – übrigens auch mit Ölheizungen. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass Öl-Brennwertkessel weiterhin erlaubt sein sollen, wenn sie gemeinsam mit Solarthermie oder einer Wärmepumpe betrieben werden.
(Quelle: Deutsche Handwerkszeitung – Newsletter vom 23.09.2019)